Öffentliche Sicherheit
Deutsche Bahn kündigt weitere Schutzmaßnahmen an
Die deutsche Bahnchefin Evelyn Palla hat nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz neben mehr Bodycams weitere konkrete Maßnahmen zum besseren Schutz der Beschäftigten angekündigt. Unter anderem soll ein bereits vorhandener Hilferuf-Knopf weiterentwickelt werden, wie die Bahn am Freitag mitteilte.
Dominiks Wünsche an „Sheriff“ Ulli
Erklärtes Ziel von Landesrätin Ulli Mair ist, für mehr öffentliche Sicherheit zu sorgen – und dazu will sie bekanntermaßen die Ortspolizei aufwerten und ausbauen. Das entsprechende Rahmengesetz soll diese Woche nun in die Landesregierung. Beim Gemeindenverband hofft man, dass seine Änderungswünsche berücksichtigt werden, damit das Gesetz „für alle 116 Realitäten funktionieren kann“, mahnt Präsident Dominik Oberstaller.
Ein Polizist pro 1.000 Einwohner: Gesetzesentwurf für mehr Sicherheit
Südtirol befindet sich auf dem Weg zu einer Landespolizei: Ziel ist laut Landesrätin Ulli Mair ein Ortspolizist auf 1.000 Einwohner in jeder Gemeinde. Je näher eine Gemeinde dem Ziel kommt, desto höher fallen Beiträge von 30.000 bis 45.000 Euro pro Polizist aus. Organisiert wird die Ortspolizei künftig in übergemeindlichen Korps mit mindestens zehn Polizisten. Für den Zusammenschluss gibt's Beiträge von bis zu 160.000 Euro.
Carabinieri feiern 211. Gründungsjubiläum
Die Carabinieri feiern heuer ihr 211. Gründungsjubiläum - auch in Südtirol. Am 5. Juni findet am Domplatz in Brixen eine Feier statt, an der die Beamten aus den 80 Stationen des Landes samt Spezialeinheiten und Hundestaffeln teilnehmen werden. Einblicke in die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Carabinieri bietet auch heuer ein Video, das anlässlich der Feier gedreht wurde.
Nach Angriff in Solingen: Verstärkte Polizeipräsenz auch in Südtirol
Nach dem Messerangriff in der deutschen Stadt Solingen, bei dem 3 Menschen getötet worden sind, werden auch in Südtirol die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. „Das Thema Terrorgefahr ist sehr komplex. Das Phänomen der Radikalisierung ist ein globales Problem, mit dem alle westlichen Länder konfrontiert sind“, weiß Paolo Sartori.
Wie steht es um die öffentliche Sicherheit in Brixen?
Um rund 50 Prozent weniger Einbrüche, immer jünger werdende Drogenkonsumenten, Prävention und Kontrolltätigkeit: Die aktuelle Sicherheitslage in Brixen sowie Sicherheitsprobleme in der abgelaufenen Amtsperiode waren Themenschwerpunkte eines Austausches zwischen Bürgermeister Andreas Jungmann und Carabinieri-Vertretern.
Militär patrouilliert in Meran und Bozen: Übertrieben oder notwendig?
Jetzt ist sie da, die Hilfe, die für mehr Sicherheit in Bozen und Meran sorgen soll. Seit dieser Woche patrouillieren Soldaten in den Städten und unterstützen die Ordnungskräfte in ihrem Kampf gegen die Kriminalität. Übertrieben oder eine notwendige Maßnahme? STOL-Reporter Ivo Zorzi hat sich in Meran umgehört…
Über 80 neue Carabinieri treten Dienst an
82 neue Carabinieri für Südtirol, alle jung, 23 von ihnen weiblich: In Reih und Glied hat sich der Nachwuchs am Freitag der Öffentlichkeit präsentiert. Stellvertretend für alle hat STOL-Reporterin Katrin Niedermair mit Marlene von Dittmar gesprochen, die in Sexten stationiert ist.
Militär sorgt nun für mehr Sicherheit in Südtirols Städten
Beim Sicherheitsgipfel in Südtirol wurde über den Einsatz des Militärs im Rahmen des Plans „Strade sicure“ diskutiert. Ziel ist es, die Präsenz von Uniformierten zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit in Städten wie Meran und Bozen zu verstärken. Landeshauptmann Arno Kompatscher und Landesrätin Ulli Mair betonen die Wichtigkeit der effizienten Koordination zwischen Sicherheitskräften und Militär.
Militär in Gemeinden: Was die Bürgermeister davon halten
In Meran soll das Militär für mehr Sicherheit sorgen – vor allem nachts und an Wochenenden, wenn es nach Bürgermeister Dario Dal Medico geht. Auch in anderen Gemeinden Südtirols würden sich die Bürger mehr Sicherheit und mehr Außen-Präsenz der Ordnungskräfte wünschen – nicht zuletzt wegen der vielen Einbrüche.
Aggressive Jugend: Was die erfahrene Polizistin vorschlägt
„Die Sicherheitsanforderungen in Südtirol und im Trentino haben sich im Laufe der Jahre geändert, und darauf muss reagiert werden,“ sagt die frühere Vizequästorin Cinzia Cellucci. Nach 41 Jahren in der Polizeiarbeit hat die erfahrene Kommissarin interessante Ideen, wo beim Thema Sicherheit der Hebel anzusetzen wäre.
Achammer: „Entschlossenes Vorgehen, ansonsten Landespolizei“
SVP-Obmann Philipp Achammer fordert erneut ein entschlossenes Vorgehen der Ordnungskräfte angesichts der jüngsten erschreckenden Gewaltvorfälle: „Gerade an polizeibekannten Orten braucht es mehr Präsenz. Und es muss sehr klar gemacht werden, welche Konsequenzen derartige Straftaten haben, damit die Abschreckung funktioniert.“
Öffentliche Sicherheit: „Situation inakzeptabel“
Geht es um die öffentliche Sicherheit, so ist „die momentane Situation inakzeptabel“, sagt Philipp Achammer. Die Zuständigkeiten liegen hier exklusiv beim Staat. Trotz mehrmaliger Hinweise, eindeutiger Faktenlage und mehrerer Interventionen, gebe es keine spürbare Besserung, so Achammer. Nun will die SVP entschlossen vorgehen.
Für die Sicherheit der Bevölkerung
Auch wenn die Statistiken eine andere Sprachen sprechen: Die Bevölkerung ist wegen der öffentlichen Sicherheit beunruhigt. Deshalb setzt man im Bezirk Vinschgau auf die übergemeindliche Zusammenarbeit der Ortspolizei, die sich in den letzten knapp 2 Jahren bewährt hat.
Merans Hoteliers schlagen Alarm: Wir haben ein Sicherheitsproblem
Die Meraner Hoteliers wissen um ihren Tanz auf der Rasierklinge: Einerseits braucht man für die Tourismusstadt Meran positive Schlagzeilen, andererseits fordern sie mehr Unterstützung und benennen die Hotspots, wo sich die Kinder- und Jugendbanden herumtreiben. „Denn auch wir haben Angst zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein“, sagt ein Hotelier frei heraus. +von Luise Malfertheiner
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